Warum sich 2004 mein Leben veränderte

glücklicher werdenKnapp 6 Jahre war ich mit einem depressiven Mann zusammen.

6 Jahre in denen meine Seele so sehr geschrien hat. Sie hat mir Krankheiten geschickt, die ich nicht übersehen konnte, aber ich war nicht in der Lage aus dieser Beziehung auszubrechen. Bereits nach 3 Monaten habe ich gemerkt, dass irgendetwas nicht richtig war, aber da war ich bereits emotional gefangen. Ich war die Blüte des Lebens, die Sonne pur, mich konnte nichts erschüttern. Ich hatte es mir zur Aufgabe gemacht ihn zu retten. Wollte ihm zeigen, wie schön das Leben ist. Letztendlich hat er mir die Schattenseiten gezeigt. Damals war mir allerdings nicht bewusst, dass er Depressionen hatte.

Viermal habe ich versucht zu gehen, immer nur mit einem Brief, weil ich ihm dabei nicht in die Augen sehen konnte. Viermal bin ich wieder zurückgegangen, wusste aber immer, dass es ein Fehler war. Ich konnte ihn nicht retten. Ich war nicht mal mehr in der Lage mich zu retten.

Ein AHA Erlebnis, was ich dann 2004 hatte, ist Teil der Blogparade von David Goebel, an der ich sehr gerne teilnehme. Vielen Dank David!

Wie ging es weiter?

2004 lernte ich dann Ulrike kennen, mit der ich mich lange unterhielt. Sie erzählte mir von einer sogenannten Familienaufstellung zu der sie gehen wollte und fragte mich, ob ich vielleicht Lust hätte mitzukommen. Das hat mich neugierig gemacht und ich meldete mich in Hamburg mit an. Das sollte die Wende meines Lebens sein.

Ich kann mich noch genau erinnern

Mein Anliegen, das ich dort klären wollte, war: Warum kann ich mich nicht trennen? Diese Aufstellung hatte es mir so deutlich gezeigt, dass ich am Sonntagabend nach Hause fuhr, die Tür unserer Wohnung aufschloss und das tun konnte, was ich nie konnte. Ich setzte mich mit ihm hin, nahm seine Hand, schaute ihm in die Augen und sagte: „Hier ist nicht mein Platz! Ich werde gehen und nicht wieder zurückkommen.“

Seit dem habe ich knapp 100 Familienaufstellungen gemacht

Eigene aber die meisten als Stellvertreter. Ich durfte in diesen Jahren feststellen, wie feinfühlig und sensibel ich bin, und wie einfach ich mich auf etwas einlassen kann. Ich habe Seiten und Interessen an mir entdeckt, die ich dann in Form eines Fernstudiums vertieft habe. Mittlerweile biete ich selber Aufstellungen und Einzeltrainings an, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es das Leben verändern kann, wenn man sich wirklich einlässt und wenn man an sich und an das Leben glaubt.

Es gibt Menschen, die für sich keine guten Erfahrungen mit Familienaufstellungen gemacht haben. Mein Leben hat dadurch eine komplett andere und positive Wendung genommen. Ich bin zu tiefst dankbar und habe großen Respekt vor dieser Arbeit.

Meine Erkenntnis aus diesem Erlebnis?

„Jeder Mensch kommt aus einem bestimmten Grund in mein Leben“

Wenn du Fragen hast, nimm gerne mit mir Kontakt auf 🙂

Alles Liebe
Stefani

3 Gedanken zu „Warum sich 2004 mein Leben veränderte

  1. Hallo Stefani,
    ich freue mich so für dich, dass du das alte Muster erkennen und auflösen konntest. Und danke, dass du dieses sehr persönliche Erlebnis hier teilst.

    Als Dankeschön für die Teilnahme an der Blogparade begebe ich mich dann jetzt mal an meinen Stift und skizziere dir deine Erkenntnis.

    Ganz liebe Grüße,
    David

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